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Pressebericht über die Sitzung des Ortsbeirates in Westheim

Zur Sitzung des Ortsbeirates, die erstmalig im Feuerwehrgerätehaus stattfand konnte Ortsbürgermeister Franz-Josef Weiffen neben den Mitgliedern nur einige Zuhörer begrüßen.

Der Ortsbürgermeister berichtete über den Stand der Vermarktung des Gewerbe- und Industriegebietes Westheim. 2003/2004 wurden bei den Grabungen Teile einer mittelalterlichen Wüstungen Dörpede Mark u.a. der Kirchengrundriss gefunden und als Bodendenkmal in die Denkmalliste der Stadt eingetragen. Weitere Grabungen wurden seinerzeit wegen fehlender Haushaltmittel nicht vorgenommen. Jetzt steht ein Investor bereit, der am Erwerb einer Fläche von 20.000 qm und einer Option von weiteren 20.000 qm interessiert ist. Die Fläche muss aber von Belastungen frei sein. Vor Wochen wurden Baggersondagen  vorgenommen. Direkt südlich des Bodendenkmals kamen direkt unter dem Oberboden Reste einer neuzeitlichen Geländenutzung (Gebäudefundamente) ect. zutage. Hier muss vor einer Bebauung auf jeden Fall zumindest eine flächige Planumsaufnahme erfolgen. Über den genauen Umfang und Kosten wurde bereits in der Presse berichtet. In der letzten Sitzung des Rates hat man sich mehrheitlich für umgehende Ausgrabung entschieden. Die Arbeiten sollen auch in den nächsten Wochen begonnen werden.

Der Investor für den Neubau eines Marktes auf der Fläche des Spielplatzes Ecke B 7 / Industriestraße steht nach wie vor mit dem Eigentümer der Fläche in Verhandlungen. In den nächsten Wochen ist mit einer Entscheidung zu rechnen. Sollte es zur Umsetzung kommen, werden die Geräte des Spielplatzes auf der Schützenwiese aufgebaut.

Einstimmig haben sich die Mitglieder auf Vorschlag vom Ortsbürgermeister dafür ausgesprochen, am Diemelradweg ein Schild mit den Vögeln der Heimat, am Weg vor dem Wald am Golfplatz ein Schild mit Wild des Waldes und an der Diemelbrücke ein Schild zur Erinnerung an die alte Furt, die alte Diemelbrücke und den alten Dreschplatz an der Diemelbrücke aufzustellen. Die Kosten übernimmt der Förderverein.

Das Ergebnis der Online-Befragung zum Thema „Attraktivität von Städten und Regionen“ für Westheim wurde vom Ortsbürgermeister bekannt geben. Im gesamten Stadtgebiet haben 568 Personen teilgenommen, davon allein 110 aus Westheim. Sehr zufrieden ist man mit der ruhigen Wohngegend, gute und bezahlbare Wohungen, vorhandenen Bauplätzen, guten Infrastruktur, Naturerlebnisse in der Nähe, gute Radwege, eine hohe Lebensqualität, vielfältiges und reges Angebot der örtlichen Vereine und gepflegtes Ortsbild. Bemängelt wurde der fehlende Lebensmittelmarkt, die Kontrolle der öffentlichen Anlagen. Für wichtig wird die Erhaltung der örtlichen Gastronomie gehalten.         

Der Ortsbürgermeister machte auf die Vergabe des Klimaschutzpreises 2017 aufmerksam. Vorschläge können bis zum 30.9.2017 bei der Information des Rathauses eingereicht werden.

Die Verkehrssituation im Bereich der Kreuzung Waldecker Straße / Straße auf der Insel wurde beraten. Die Fahrzeuge aus Richtung Waldecker Land fahren sehr häufig mit hoher Geschwindigkeit über diesen Kreuzungsbereich ins Dorf, was nicht ungefährlich ist für querende Radfahrer ist. Die Verwaltung wird gebeten, dies zu überprüfen und alles Weitere zu veranlassen.

Ortsbürgermeister Weiffen bemängelte, dass Anfragen per E-Mail von ihm nur von einigen Mitgliedern des Ortsbeirates beantwortet werden. Dies muss sich in Zukunft ändern. Er gehe doch davon aus, dass sich alle Mitglieder für die Weiterentwicklung des Dorfes interessieren.

Zum Abschluss berichtete F.-J. Weiffen noch über die Erhöhung der Jugendamtsumlage und deren evtl. Folgen. Für die Auffangstation für Schäferhunde steht in Westheim keine Fläche zur Verfügung. Im Einmündungsbereich der Rosenstraße/Hoppenbergstraße und Hoppenbergstraße/Kastanienweg wird je eine Lampe aufgestellt. Die Haltelinien an der B 7 / Nebenstraßen sollen in Kürze auf Veranlassung des Landesbetriebes Straßenbau. Straßenmeisterei Brilon erneuert werden. Die Aktivengruppe hat in den vergangen Tagen im Eingangsbereich von Marsberg kommend ein Beet angelegt. Die Kosten hat der Förderverein übernommen. Bericht über das Wirtschaftswegekonzept. Mitglieder im Arbeitskreis sind Alfred Schmidt, Gerhard Rosenkranz und Franz-Josef Weiffen. Alle Interessierten, können sich dem nächst im Internet über den Stand informieren und falls nötig auch reagieren. Weitere Informationen werden hierzu folgen. Für den Erhalt des Spielplatzes am Hoppenberg, dessen Schließung für 2020 vorgesehen ist, hat sich eine Elterninitiative gegründet und auch schon mit den ersten Arbeiten und Aktivitäten begonnen. Hierüber freut sich Ortsbürgermeister Weiffen besonders und unterstützt die Aktion, zumal im gesamten Baugebiet Hoppenberg nur dieser eine Spielplatz vorhanden ist. Zwei im B-Plan vorgesehene Spielplätze wurden seinerzeit erst gar nicht angelegt. Weitere Infos gab er zum Feuergraben und Renaturierung des Dahlbaches. Anfang Juli soll das neue TSF in Westheim eintreffen. Ein Problem, zu dem die Westheimer Bevölkerung zur Unterstützung aufgerufen ist, ist die abgängige Friedhofsmauer, deren Sanierungskosten sich auf ca. 100.000 € belaufen können.

Die Verwaltung soll beauftragt werden, das Haus der Vereine künftig als Wahllokal zu nutzen, da hier ein behindertengerechter Zugang vorhanden ist.

Weiffen machte auch auf die Änderungen der Öffnungszeiten beim Retro (früher Blauer See), Cafe Kleck und die Neueröffnung des Bistro Pizzeria Mamma Mia aufmerksam.

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