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EGV - Abteilung Westheim erhält Klimaschutzpreis 2013

 

Stadt Marsbergvergibt Klimaschutzpreis an verdiente Bürger und Vereine

 

Als Einzelperson – aber mit den meisten Helferinnen ausgestattet – wurde Klaus Stute von der Stadt Marsberg für seinen Einsatz rund um die Bienenzucht mit dem ersten Preis im Klimaschutz ausgezeichnet.

Der Essenthoer ist Imker aus Leidenschaft in der vierten Generation.

Der zweite Preis ging an den Verein für Natur und Vogelschutz, der sich im Marsberger Raum intensiv um den Schutz von Streuobstwiesen kümmert.

Den dritten Platz teilen sich die Abteilung des Eggegebirgsvereins Westheim und die Egge-Diemelschule in Westheim.

Imker Klaus Stute erklärte, Imkerei sei mehr als Honig zu produzieren. Die Bienen sorgten mit der Bestäubung für den Erhalt von Pflanzen. Er habe vor zwanzig Jahren bereits damit angefangen, Streuobstwiesen anzulegen. Angepflanzt wurden alte, heimische Obstsorten. Damit leiste er, so die Jury, einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Natur und Kulturlandschaft und mit dem Blütenangebot Naturschutz für Insekten und andere Bewohner der Streuobstwiesen.

Auch der VNV engagiert sich für den Erhalt der Streuobstwiesen, der unter anderem als Lebensraum vieler Vogelarten dient. Unter dem Projektmotto „Obstbäume sind Lebensqualität“ betreuen und pflegen sie Obstwiesen im gesamten Stadtgebiet.

Preiswürdig war der Jury auch das Engagement der Egge-Diemelschule in Westheim. Die Gemeinschaftsgrundschule gestaltete mit vereinten Kräften ihren Schulhof naturnah und kindgerecht um. Der asphaltierte Schulhof wurde aufgebrochen und vier Bäume gepflanzt – die jeweils für einen der Ortsteile stehen aus denen die Schüler kommen. Dazu wurden auf Baumscheiben Sitzgelegenheiten geschaffen und der Schulhof bemalt sowie Spielgeräte, unter anderem eine >Nestschaukel aufgestellt, alles aus naturnahen Materialien.

 

Auch der Westheimer EGV wurde für sein vielfältiges Engagement ausgezeichnet. Die Mitglieder pflegen teilweise seit vierzig Jahren Wanderwege und Bänke in der Gemarkung. Sie schneiden Wanderwege frei, markieren Wanderrouten, streichen und unterhalten derzeit 40 Bänke, halten Brücken und Bachübergänge instand und pflegen in Patenschaft Naturdenkmäler und Kreuze. Auch beim Sichten der Grenzsteine zu Hessen waren die Wanderer sehr erfolgreich. Die Steine wurden zunächst gesäubert, vermessen und kartiert. Inzwischen sind alle beim Denkmalamt der Bezirksregierung in Detmold eingetragen. Das besondere Engagement der EGVer  wurde bereits vor Jahren von der Bezirksregierung gewürdigt. Helmut Rosenkranz sagte vor der Preisverteilung: „Wenn wir heute geehrt werden sollen, ist das ein toller Akt,  der uns ermuntert, so weiter zu machen“

Die Ehrung nahm der stellvertretende Bürgermeister Johannes Wüllner vor. Die Preise sind unterschiedlich hoch dotiert und sind von der RWE gestiftet.   

 

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