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EGV Westheim wieder auf Wanderfahrt

 

Helmut Rosenkranz

 

Auf Entdeckungsreise durch das Werratal und der Besuch der Städte Bad Sooden-Allendorf waren die Ziele der diesjährigen Wanderfahrt.

 

Die Meteorologen hatten für diesen Tag kein gutes Wetter vorausgesagt und so regnete es fast den ganzen Tag über. Dennoch konnten alle vorgenommenen Ziele erkundet werden.

Angefangen vom „Frau Holle Teich“ an dem das traditionelle Frühstück eingenommen wurde.

Danach ging es weiter zur Besichtigung des Grenzlandmuseums Eichsfeld. Seit 1995 befindet sich an diesem Ort – teilweise in Originalräumen des ehemaligen Zollabfertigungsgebäudes- das Grenzlandmuseum. Sachkundig wurden die Wanderer über die Geschichte der deutschen Teilung informiert. Anhand zahlreicher Original-Exponate erfährt der Besucher, welche technischen Entwicklungen zur Grenzsicherung genutzt wurden und wie menschenverachtend die Einhaltung aller staatlichen Vorgaben durchgesetzt wurden..

 

Andere Teilnehmer der Wandergruppe zogen es vor, unter sachkundiger Führung die architektonischen Kostbarkeiten mittelalterlicher Fachwerkbauweise in Bad Sooden-Allendorf zu besichtigen. Komplett erhaltene Straßenzüge wie der „Klein Venedig“ faszinierten die Besucher. Ebenso das mächtige Gradierwerk mit seiner imposanten Holzkonstruktion. Nach einer vom Salz geprägten Geschichte lädt es heute zur wohltuenden Inhalation der mit Sole angereicherten Luft ein.

Sehr zu empfehlen ist ein Besuch der kleinen evang. Kirche St. Margareta in Wahlhausen. Nach der Wiedervereinigung sollte dieses baufällige Gebäude abgerissen werden. Doch die wenigen Bewohner des Ortes starteten eine Initiative, so dass die Kirche heute wieder für den Gottesdienst genutzt werden kann. Im Übrigen ist diese kleine Kirche auch die Grabeskirche der in dieser Gegend sehr bekannten Ritter von Hanstein.

 

Wegen des schlechten Wetters konnte die Innenstadt von Bad Sooden-Allendorf nur per Bus erkundet werden. Dennoch war es beeindruckend, die Festmeile in voller Pracht zu bewundern, denn wenige Tage zuvor fand hier der große Festumzug statt. Alle aus Getreide gewickelten Girlanden waren noch vorhanden. Sie hatten eine Gesamtlänge von 1,5 Km.

Den Abschluss bildete ein Besuch im Obsthof Kindervatter in Witzenhausen, der für den Kirschenanbau bekannt ist. Nach dem Genuss von reichlich Kaffee und Kuchen konnte die Heimreise über Hannoversch-Münden angetreten werden.

 

Alles in allem war dies wieder eine interessante Fahrt, über die man bestimmt noch lange reden wird.     

 

           

           

           

           

           

           

           

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